Was die Frankfurter Allgemeine Zeitung über "Nibelungenreise" schrieb
Ich bin nicht gerade als die Art Schriftsteller bekannt, der auf den Flügeln von Synonymen in den oberen Sphären der Hohen Literatur schwebt, dementsprechend selten kommt es vor, dass die Frankfurter Allgemeine Zeitung über meine Bücher schreibt. Doch für "Die Nibelungenreise" haben sie eine Ausnahme gemacht.
Von Oliver Jungen.

3. September, 2004
Wo geht's denn hier zum Gral?

Ein Tacitus für unsere Zeit: Eric T. Hansen auf der Nibelungenreise
 

Hier einige meiner Lieblingszitate:

In poetologischer Hinsicht sind Hansen wie Tacitus denn auch vor allem eines: assoziativ.

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Hinterlistig verweigert auch der Untertitel die Gattungszugehörigkeit: "Mit dem VW-Bus durchs Mittelalter". Das klingt nach einem Vollgas-Crash der Kulturen. Und doch handelt es sich vielmehr um einen sentimentalen Reiseführerroman, der en passant ein ungeheures Wissenspensum abarbeitet. Permanent wurde im Mittelalter etwas gesucht, Gral, Hort oder Seelenheil. Hansen begibt sich auf die Suche nach der Suche.

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Ausgeglichen wird das zum Teil durch eine bestechende Ehrlichkeit, die die Vorlieben nicht verschweigt. Keine Sackgasse wird beschönigt, sogar alle Reisebekanntschaften finden sich - plötzlich ein Urlaubstagebuch - mit vollem Namen wieder. So rückhaltlos vermag nur ein Schwärmer zu schreiben.

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Hier der ganze Text online.

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