Nein, das Wort "forbetter" gibt es auf Englisch nicht.
Wenn die Deutschen Englisch sprechen, machen sie nicht die gleichen Fehler, die Chinesen oder Franzosen machen – sie machen deutsche Fehler. Dieses Buch handelt von diesen speziell deutschen Problemzonen. Ich konnte nicht widerstehen, daneben ein paar Gedanken zu den kleinen Unterschieden zwischen den beiden Sprachen einzubauen.
Ein paar Mini-Kapitel aus dem Buch.

Toilet
Wer hat die Toilette geklaut?
 

 
Erst als ich das nächste Mal alleine meine Eltern besuchte, erfuhr ich, was meine Mutter wirklich von Charlotte hielt:

"Ich mochte sie schon", insistierte meine Mutter. "Deine Freundin ist sehr nett und zuvorkommend. Ich hatte gar nichts an ihr auszusetzen. Wie kommst du nur darauf, dass ich dir meine wirkliche Meinung nicht sage?"

"Mom, ich kenne dich. Was hältst du nun wirklich von ihr?" "Ich weiß nicht, was du meinst. Hilfreich und freundlich war sie auch noch."

"Mom ..."

"Na ja, manchmal hatte ich das Gefühl, nur manchmal ...dass sie irgendwie ein bisschen unfein sein könnte. Nicht ordinär, das nicht, aber fast ..."

"Mom! Wie kannst du das sagen? Inwiefern war sie ordinär?"

"Nicht direkt, nur ... na ja, gleich am ersten Tag hat sie mich unter vier Augen in der Küche gefragt, wo die Toilette sei."

Da war alles klar.

Es stimmt: Die Deutschen kommen in Amerika manchmal als leicht vulgär rüber. Nicht nur, weil ihr Humor etwas derber ist als unserer oder weil auf deutschen Plakaten ab und zu eine nackte Brust zu sehen ist oder gar weil die Deutschen in ihrer Art direkter sind - und mit direkter meine ich unhöflicher. Nein, eher weil sie gerne Ausdrücke wie toilet in der öffentlichkeit benutzen. Was die Amerikaner und Engländer dabei nicht wissen: Es handelt sich um ein rein sprachliches Problem.

Viele Deutsche übersetzen die Frage: "Wo ist hier die Toilette?" mit "Where's the toilet?". Im Englischen gibt es darauf nur eine richtige Antwort: "Die Toilette ist da, wo sie hingehört, Dummchen. Im Badezimmer natürlich."

Bei uns ist die "Toilette" nämlich kein Zimmer, sondern eine Porzellanschüssel. Im englischsprachigen Raum sucht man nicht die Porzellanschüssel selbst, sondern den Ort, in dem sie sich befindet: der bathroom oder restroom.

Zwischen bathroom und restroom gibt es nur einen unmerklichen Unterschied: Der bathroom wird vorwiegend zu Hause aufgesucht und der restroom eher an öffentlichen Orten.

Ist man nun im bathroom angelangt und stellt dort fest, dass die Toilette geklaut wurde, dann - und nur dann - darf man noch mal aus dem Raum herausstürmen und in die Runde fragen: "He! Wo ist die Toilette?"

Als ich von Charlotte später wissen wollte, warum sie meine Mutter nicht einfach nach dem bathroom gefragt hatte, erwiderte sie: "Aber ich wollte doch nicht duschen."

Erst dann fiel mir überhaupt auf, wie unlogisch die englische Sprache manchmal sein kann: Im Gegensatz zu den Deutschen können wir problemlos bathroom und restroom zu Räumen sagen, in denen weder gebadet noch ausgeruht wird. Andere Bezeichnungen sind noch sinnloser. Es ist nämlich nicht so, dass es keine anderen Wörter für Toilette im Englischen gibt. Ganz im Gegenteil: Wir haben sehr viele davon. Nur einer jungen Dame sei empfohlen, diese nicht in Anwesenheit der Mutter ihres neuen Freundes anzuwenden. Falls Sie aber neugierig sind und doch mal wissen möchten, was Sie alternativ alles sagen könnten, hier eine bescheidene Auswahl:

water closet, closet, W.C. (Wird nur in England verwendet, Amerikaner kennen den Begriff nicht.)
loo (England, häufig)
privy (England, veraltet)
lavatory (fast nur noch auf Flughäfen, sehr formal)
latrine (nur beim Militär, oft draußen im Dschungel)
can, thunderbox, porcelain throne und john (Slang)
powder room (Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass eine Dame solche Einrichtungen wie ein Klo von Haus aus nicht braucht. Aber die Nase pudern, das muss schon mal sein.)
facilities (Amerika, sehr höflich; so fragt man nach einer Toilette, wenn man zu Gast in einem fremden Haus ist und extra höflich sein will.)
outhouse (Plumpsklo, weil es draußen ist)

Und hier mein persönlicher Lieblingsbegriff:

I've got to see a man about a horse.

Man entschuldigt sich, weil man ein dringendes Gespräch mit einem Mann über ein Pferd führen muss. Nur was für echte Cowboys.



My Dear
Mein Kumpel, mein Schatz
 

 
Der charmanteste Fehler, den mein alter Kumpel Jochen jemals gemacht hat - und zwar immer wieder -, war, mich "mein Lieber" zu nennen. Das heißt, er glaubte, "mein Lieber" zu sagen. Eigentlich sagte er jedoch etwas ganz anderes, denn er übersetzte diese Worte einfach ins Englische mit my dear.

Das erste Mal, als das passierte, saßen wir in einer Kneipe beim Bier. Wir unterhielten uns auf Englisch, und es wurde spät. Irgendwann meinte Jochen:

"My dear, it's time to go." Ein leichter Schock durchfuhr mich. War Jochen schwul? Wieso nannte er mich plötzlich "mein Schatz"?

Was er eigentlich sagen wollte, war so was wie my friend oder auch einfach buddy (Kumpel). Oder gar, wie ältere Herren in England einmal zu sagen pflegten: old boy - das geht ebenfalls, dann aber bitte nur mit einer Pfeife im Mundwinkel und einer guten Prise Ironie.

Ich bin mir sicher, als eingefleischter Macho hätte mein guter Freund sich dafür geschämt, hätte er gewusst, was er da in Wirklichkeit sagte. Ich fand es aber irgendwie süß. Also habe ich ihn nie darauf hingewiesen.



The
Der Unterschied zwischen Freddy Nietzsche und Harry Potter
 

 
Erst als ich anfing, auf Deutsch zu schreiben, begann ich mich mit dieser Sprache mal ernsthaft auseinanderzusetzen. Und entdeckte zu meiner Überraschung dabei den wichtigsten Unterschied: Deutsch analysiert, Englisch erzählt.

Es passierte, als ich mit meiner Co-Autorin Astrid Ule unseren ersten Roman "Nibelungenfieber" schrieb. Einen Roman zusammen mit einer Frau zu schreiben ist ähnlich laut, stürmisch und voller Missverständnisse wie eine Beziehung. Man gerät sich ebenso oft und leidenschaftlich in die Haare, nur dass man sich über interessantere Dinge streitet - wie etwa die Sprache.

Dazu kommt, dass Astrid eine sehr deutsche Herangehensweise hat, wenn es ums Schreiben geht. Sie kann tagelang an einzelnen Absätzen feilen, bis jedes Wort, jeder Punkt und jedes Komma hieb- und stichfest ist. Sie perfektioniert den Rhythmus und die Struktur, sie ist stolz darauf, alle relevanten Infos erfasst zu haben. Am Ende hat sie ein paar Absätze, die aus vollkommenen Sätzen bestehen und in denen jedes Detail sitzt. Sie ist die Frau für die Feinarbeit. Ich dagegen interessiere mich eigentlich nur für die grundlegende Geschichte: Wer macht was, und was passiert dann? Ich bin der Typ fürs Grobe.

Das führt zu Irritationen.

Es kommt schon mal vor, dass Astrid sich tagelang mit einer Szene beschäftigt, in der zum Beispiel Karl aus dem Fenster schaut und über die Sinnlosigkeit des Lebens nachsinnt. Irgendwann kommt sie dann stolz zu mir ins Büro und sagt: "Hier, fertig: Was hältst du davon?"

"Was ich davon halte?", sage ich, nachdem ich es gelesen habe. "Es ist genial. Ich liebe es. Es sagt so viel aus. Und wie nachdenklich er in seinem Tee rührt - das ist einfach poetisch."

"Und?", meint sie mit wachsender Begeisterung. "Magst du es, wie er seine Stirn gegen das kalte Fensterglas presst, sein Atem an der Scheibe kondensiert und er dann die Muster des Wischlappens auf dem Glas erkennt, mit dem er das letzte Mal das Fenster geputzt hat, und er sich fragt, ob der streifenfreie Glanz, von dem die Putzmittelwerbung immer redet, nur eine weitere Lüge ist, auf die er in seinem Leben reingefallen ist?"

"Oh ja", sage ich, "sehr. Nur leider habe ich Karl schon vor drei Tagen aus der Geschichte rausgeschmissen - er spielt einfach keine Rolle mehr im weiteren Handlungsverlauf."

Diesem Unterschied in der deutschen und angloamerikanischen Mentalität begegne ich immer wieder. Die deutsche Literatur stellt gerne mal die Sprache in den Vordergrund und vernachlässigt dafür die Handlung. Schon Goethe war abstrakten Abschweifungen nicht abgeneigt. Er sah sich auch nicht ausschließlich als Erzähler, sondern vor allem als Denker und versuchte sich sogar als Naturwissenschaftler. Shakespeare war dagegen stark handlungsorientiert und schrieb fast nur Theaterstücke.

Diese verschiedenen Herangehensweisen haben die Erzähltraditionen beider Sprachen stark geprägt: Heute noch sind deutsche Schriftsteller in unseren Augen zu analytisch und verkopft, während angloamerikanische in Deutschland unter dem Ruf leiden, zu oberflächlich und handlungshörig zu sein. Sicher, Deutschland hat zwar neben Kant, Heidegger und Adorno große Erzähler wie Karl May und Frank Schätzing hervorgebracht, aber für jeden Winnetou gibt es in der angloamerikanischen Literatur fünf Sherlock Holmes, James Bonds, Miss Marples, Harry Potters und Frodo Beutlins. Andererseits haben auch wir wichtige Philosophen vorzuweisen, zum Beispiel Willard Van Orman Quine oder John Rawls ... Nie gehört? Ich auch nicht. Was wieder mal beweist: Nicht analytisch denken, sondern erzählen ist die große Stärke der Angloamerikaner.

Und das liegt an einem kleinen, oft übersehenen Wort: the...



Subject, Object, Verb
Der Briefträger, der den Hund biss
 

 
Es ist schwer, sich ein Wort vorzustellen, das die englische Sprache mehr geprägt, verändert und regelrecht beherrscht hat - und dies immer noch tut - als the.

Noch zu Zeiten der germanischen Angelsachsen, die sich in einer Sprache namens "Altenglisch" unterhielten, unterschied man zwischen männlichen, weiblichen und neutralen Wörtern. Im Mittelalter fand dann eine merkwürdige Wandlung statt. Vielleicht hatte es damit zu tun, dass die Angelsachsen vom Kontinent abgeschnitten waren. Jedenfalls hörte man auf, zwischen männlichen, weiblichen und neutralen Begriffen zu unterscheiden und sagte einfach the.

Das änderte alles. Von diesem Zeitpunkt an war es nicht mehr möglich, einen Satz rückwärts zu sprechen. Das berühmteste Beispiel ist der Satz: The dog bit the postman. Geht man den Satz von hinten an - also mit "Briefträger" am Anfang statt am Ende -, bekommt der Satz eine völlig andere Bedeutung: The postman bit the dog.

Auf Englisch ist diese Umstellung ein Problem, denn plötzlich ist der Briefträger derjenige, der eingeschläfert werden muss. Auf Deutsch ist die Umstellung kein Problem: "Den Briefträger biss der Hund" bedeutet genau das Gleiche wie "Der Hund biss den Briefträger". Diese Flexibilität wird mithilfe von "der", "die" und "das" erreicht. In diesem Fall von "den", ganz zu schweigen von einem Dutzend weiterer Wörter, angefangen bei "dem" bis zu "dessen", die wir im Englischen für völlig überflüssig erachten. Englisch hat nur the.

Einerseits ist das ein Vorteil - klar, man muss weniger auswendig lernen. Andererseits muss man immer darauf achten, dass der Briefträger als Erstes im Satz auftaucht. Die starre Reihenfolge unserer Sätze führt dazu, dass der natürliche englische Satz immer eine Geschichte erzählt:

1. Der Held
2. Seine Heldentat
3. Die Folgen

Das kennen Sie aus der Schule:

1. Subject
2. Verb
3. Object

Man sagt den Deutschen nach, sie seien steif, mögen keine Überraschungen und bräuchten feste Strukturen - aber das ist nichts gegen den englischen Satz. Da muss alles genau an seinem Platz stehen, und falls sich mal was woanders befindet, geraten wir in Unruhe und verstehen nur Bahnhof. Deutsch ist wesentlich flexibler. Schauen Sie sich einen typischen englischen Satz einmal genau an:

The naked woman shot the famous artist.

Auf Deutsch kann man sich von seinem Gefühl für Prioritäten leiten lassen: Glaubt man, das Wichtigste am Satz sei die nackte Frau, dann erwähnt man sie zuerst: "Die nackte Frau erschoss den berühmten Künstler." Hält man dagegen Kunst für wichtiger als Sex, schreibt man: "Den berühmten Künstler erschoss die nackte Frau." Ist man wirklich empört, kann man sogar mit dem Verb anfangen: "Erschossen hat die nackte Frau den berühmten Künstler!"

Diese Möglichkeiten gibt es auf Englisch nicht. Derjenige, der handelt, muss zuerst kommen, dann seine Handlung, danach erst die Folgen seiner Tat. Selbst in der Anleitung zum Aufbau eines Ikea-Regals findet man diese Reihenfolge:

Remove the shelves from the package. = Entnehmen Sie die Bretter aus der Packung.

1. Held: Sie selbst - also derjenige, der seiner Frau versprochen hat, das verdammte Ding zusammenzuschrauben, und den Text nun lesen muss.

2. Tat: Das Auspacken nach wochenlangen Ausreden.

3. Folge: Der Karton ist leer, somit ist also der erste Schritt getan - man darf sich ein Bier genehmigen.

Die Deutschen sind da anders. Sie lieben Sätze, die weit ausholen, bevor sie zum Punkt kommen, wie ein Raubvogel, der von hoch oben aus den Lüften den Boden genau abcheckt, jedes Detail beobachtet (Gibt es Konkurrenten in der Gegend? Wie sind die Windverhältnisse? Wo sind die Fluchtmöglichkeiten?), bis er endlich in den Sturzflug geht und sich die Maus schnappt. Dazu ein Beispiel aus dem Artikel "Es grünt so schwarz" über die Möglichkeit einer schwarz-grünen Koalition:

"Dass die führenden Grünen sich eine Zusammenarbeit mit CDU-Leuten wie NRW-Integrationsminister Armin Laschet oder CDU-Generalsekretär Andreas Krautscheid vorstellen können, die bereits seit 15 Jahren gute Beziehungen zu ihnen pflegen, steht außer Frage."

Das ist ein guter Satz. Er teilt eine Menge mit, ohne überfrachtet zu sein; er hat einen eigenen Rhythmus und baut sogar Spannung auf. Der Autor schafft es, dem Leser die allerwichtigste Information - nämlich, dass es "außer Frage steht" - bis ganz zum Schluss vorzuenthalten. Chapeau! Stellen Sie sich vor, er hätte am Ende "glaubt kein Mensch" geschrieben. Der Satz hätte eine ganz andere Bedeutung bekommen.

Es ist auch einer dieser Sätze, die englische Übersetzer verrückt machen. Hier gibt es verschiedenste Möglichkeiten: Man könnte eine so komplizierte Formulierung wortwörtlich übersetzen - dabei baut man einen so verzwickten Satz auf, dass "steht außer Frage" mit Ach und Krach am Ende steht -, aber englische Muttersprachler würden daraus bloß schlussfolgern, dass der Übersetzer wohl betrunken war. Also setzt der Übersetzer das "steht außer Frage" ganz einfach an den Anfang, und der englische Leser ist zufrieden. Allerdings gibt es dafür Ärger mit dem deutschen Autor. Er war so stolz darauf, den Leser bis ganz zum Ende des Satzes nicht wissen zu lassen, worum es geht. Es ist in seinen Augen wesentlich literarischer, wenn das "steht außer Frage" erst zum Schluss kommt.

Erfahrene Übersetzer schauen sich ihre Kunden genau an, bevor sie solche Sätze übersetzen. Ist der Kunde einer dieser Typen, die stolz auf ihre komplizierte Wortwahl sind, dann übersetzen sie den Text genauso, wie er da steht. Der englische Leser kann den Text zwar nicht verstehen, aber der Kunde zahlt. Vertraut der Autor dem Übersetzer, dann stellt dieser den Satz so um, dass er für englische Leser verständlich ist.

Es ist diese Starrheit des the, die Englisch so erzählerisch macht, und es ist die hohe Flexibilität, die die deutsche Sprache so analytisch sein lässt.

Diese einfache Reihenfolge in jedem englischen Satz wirkt sich auf die ganze Sprache aus. Ein Deutscher, der Englisch beherrschen will, braucht sich erst mal nur eins zu merken: Keep it simple!

Deutsche verspüren immer wieder den Drang, sobald sie einmal die Grundsätze der Sprache verstanden haben, auch beweisen zu wollen, wie gut sie das können. Sie versuchen, Sätze zu bauen, die so filigran und kompliziert sind wie deutsche Sätze. Sie haben das euphorische Gefühl, sie meistern gerade eine Fremdsprache, aber in Wirklichkeit erzeugen sie beim Muttersprachler Verwirrung auf ganz neuem Niveau.

Wer Englisch sprechen will, muss lernen, in Geschichten zu denken: Jeder Satz ist eine kleine Erzählung mit Held, Tat und Folge, und zwar meist in genau dieser Reihenfolge. Deutschen kommt das oft kindisch vor, nach dem Motto: "Wenn jeder es verstehen kann, habe ich mich nicht genug angestrengt." Doch während man hierzulande lange, komplizierte Sätze als literarisch wertvoll, intelligent und besonders gelungen ansieht, gelten auf Englisch eher knappe, verständliche Sätze als literarisch wertvoll, intelligent und besonders gelungen. Nicht nur ich bin der Meinung, dass der schönste Satz, der jemals auf Englisch geschrieben wurde, in der Bibel steht. Denn in der englischen Standardübersetzung (King James Version, John 11,35) heißt es:

"Jesus wept." (Jesus weinte.)

Ein ganzer Satz, ja, ein ganzer Absatz, der nur aus zwei Wörtern besteht und dennoch ergreift. Das ist reine Schönheit. In der Martin-Luther-Übersetzung heißt der gleiche Satz:

"Und Jesus gingen die Augen über."


Einige Bemerkungen zu "Forbetter your English".

Auf der Uni in Deutschland in den 80ern und 90ern habe Englischunterricht gegeben, um Geld zu verdienen. Bald merkte ich, dass all meine deutsche Schüler immer wieder die gleichen Fehler machten - aber andere als Schüler aus anderen Ländern. Linguisten nennen das Phänomen "Interferenz" - die Muttersprache funkt dazwischen und verschlimmbessert die Zweitsprache. Ich fing an, die Fehler aufzuschreiben, und sagte mir: eines Tages musst du ein Buch daraus machen.
 
Ein Freund von mir, Ralf Ilgenfritz, machte aus einigen Lektionen lustige Videos als Begleitung zum Buch, die man auf YouTube und Vimeo sehen kann.
 
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